Systemgesteuerte Etikettenupdates
Etiketten ändern sich automatisch, wenn sich Bestände, Zuordnungen oder Prioritäten ändern, sodass der Standort mit dem laufenden Prozess synchron bleibt.
Logistic Lights bringt elektronische Regaletiketten in die Intralogistik – mit einem klaren operativen Ziel: Jeder Behälter, jeder Regalplatz, jedes Durchlaufregal, jede Palettenbahn und jede Bereitstellfläche soll zur richtigen Zeit die richtigen Informationen anzeigen. Automatisch.
Operative Herausforderung
In schnelllebigen Lagern und Produktionssupermärkten führen veraltete Standortinformationen zu vermeidbaren Suchzeiten, Kommissionierfehlern, manuellen Workarounds und Prozessinstabilität.
Verantwortliche kompensieren das oft mit Umkennzeichnung, handschriftlichen Hinweisen, zusätzlichen Kontrollen oder lokalen Ausnahmeprozessen, weil statische Etiketten mit wechselnden Zuordnungen und Prioritäten nicht Schritt halten können.
Elektronische Regaletiketten lösen dieses Problem, indem sie den physischen Standort mit dem System synchronisieren. Die Fläche bildet dadurch den realen Prozess ab, statt ihm hinterherzulaufen.
Funktionsweise
Etiketten ändern sich automatisch, wenn sich Bestände, Zuordnungen oder Prioritäten ändern, sodass der Standort mit dem laufenden Prozess synchron bleibt.
Mitarbeitende sehen die richtigen Informationen direkt am Regal, Behälter, an der Palettenbahn oder am Bereitstellplatz – ohne sich auf manuelle Hinweise verlassen zu müssen.
Lagerbereiche können für Überläufe, saisonale Layouts, kundenspezifische Zonen oder Variantenänderungen genutzt werden, ohne Etiketten manuell auszutauschen.
Der physische Standort bleibt auch bei Spitzenlasten, Personalwechseln und Layoutanpassungen eine verlässliche Quelle der Wahrheit auf der Fläche.
Lösungsbild
Nicht jeder Standort benötigt dieselbe Displaygröße. Manche Prozesse brauchen kompakte Etiketten an Behältern und Regalen, andere größere Anzeigen an Gestellen, Wagen, Palettenbahnen oder Großladungsträgern.
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Wo das relevant wird
Viele Standorte möchten mit flexiblem Slotting, temporären Überlaufbereichen, saisonalen Layouts oder kundenspezifischen Zonen arbeiten. Papieretiketten machen solche Änderungen jedoch langsam und fehleranfällig.
Elektronische Regaletiketten erleichtern diese Anpassungen erheblich, weil Standorte neu zugewiesen werden können, ohne Etiketten manuell zu drucken, zu tauschen und zu kontrollieren.
Typische Anwendungsfälle
Behälter- und Regalinformationen bleiben mit dem System synchron, sodass Mitarbeitende am Standort selbst immer die aktuelle Artikel-, Status- oder Zuordnungsinformation sehen.
Zonen und Lagerpositionen lassen sich schnell neu zuweisen, wenn sich Kunden, Sortimente und Prioritäten ändern – ohne Papieretiketten neu zu drucken und auszutauschen.
Wechselnde Varianten und Nachschubprioritäten in Produktionsversorgungsbereichen lassen sich besser steuern, wenn die visuelle Führung zuverlässig und aktuell bleibt.
Größere elektronische Etiketten an Palettenbahnen, Wagen und Großladungsträgern sorgen dafür, dass Bereitstell- und Versandbereiche während der gesamten Schicht aktuell bleiben.
Interaktive Etikettenfunktionen
Zusätzlich zu energieeffizienten E-Ink-Displays verfügen die Etiketten über LEDs, die aktiv signalisieren können, wo manuelle Tätigkeiten auszuführen sind. Das unterstützt geführte Kommissionierung und erleichtert das Auffinden des richtigen Behälters oder Ladungsträgers in Kitting- und ähnlichen Prozessen.
Physische Tasten an den Etiketten ermöglichen direkte Interaktion durch Mitarbeitende. So kann beispielsweise ein Behälter nach der Materialentnahme in der Produktion zurückgesetzt und in digitalen Kanban-Prozessen als leer oder neu zuweisbar markiert werden – ohne separate Terminals oder papierbasierte Rückmeldung.
Drahtlose Kommunikation und lange Batterielaufzeiten machen die Lösung flexibler und oft leistungsfähiger als klassische Pick-by-Light-Etiketten – insbesondere dort, wo sich Layouts, Wege und Prozessbereiche über die Zeit ändern.
Integration
Dabei geht es nicht nur um den Austausch eines Etiketts. Der operative Mehrwert entsteht dadurch, dass elektronische Regaletiketten in laufende intralogistische Prozesse eingebunden werden.
Über offene Schnittstellen kann die Lösung mit WMS, ERP, Nachschubsteuerung, Routing und Value-Added-Prozessen verbunden werden, sodass Systemänderungen genau dort sichtbar werden, wo gearbeitet wird.
Geschäftlicher Nutzen
Mitarbeitende verbringen weniger Zeit damit, zu prüfen, ob ein Standort aktuell ist, und mehr Zeit damit, Material an den richtigen Ort zu bringen.
Aktuelle Standortinformationen reduzieren Abweichungen zwischen Systemdaten und dem, was Teams tatsächlich auf der Fläche sehen.
Manuelle Etikettenwechsel, Ausnahmebehandlungen und vermeidbare Suchzeiten lassen sich im Tagesgeschäft spürbar reduzieren.
Bestands- und Zuordnungsinformationen bleiben genau dort sichtbar, wo Entscheidungen getroffen und Bewegungen ausgeführt werden.
Projektvorbereitung
Ein realistisches Angebot und ein belastbarer Projektvorschlag lassen sich in der Regel mit wenigen Basisinformationen erstellen. In den meisten Fällen genügt eine erste Übersicht, um die Lösung sinnvoll auszulegen und das passende Setup zu definieren.
Ein Layoutplan oder einige Fotos mit Maßen des Zielbereichs reichen meist aus, um zu starten. Im nächsten Schritt klären wir, ob die Software auf einem kleinen physischen System oder als virtuelle Maschine laufen soll, und stimmen Umfang, Etikettentypen, Standorte und Prozesse ab.
Wir zeigen Ihnen in einer Video-Besprechung live und kostenlos die Möglichkeiten von Logistic Lights, begleiten Sie bei Ihren ersten Schritten und besprechen Ihre Fragen und Ideen.
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